| Vincent
Raven hat Angebote für Auftritte in
Las Vegas
Endlich
hat man Vincent Raven auch in der Stadt
der Magier entdeckt: Las Vegas, wo schon
Siegfried & Roy die Mengen begeisterten,
will den Schweizer engagieren. Doch dem
Rabenvater gefällt die Glitzer-City
überhaupt nicht.
Ja,
ich habe Angebote für Auftritte in
Las Vegas auf meinem Tisch», sagt
Vincent Raven (41) zu SonntagsBlick. Es
wurde auch Zeit! An der US-Westküste
ist es Tradition, berühmte Magier ganz
gross zu inszenieren: Das deutsche Duo Siegfried
& Roy war in Las Vegas während
dreizehn Jahren gefragt. Der niederländische
Illusionist Hans Klok (39) und seine «Assistentin»,
Ex-Playmate Pamela Anderson (40), feierten
zehn Monate lang am Strip Erfolge.
Nur
logisch, dass jetzt der Berner Vincent Raven
(41) die Spielerstadt verzaubern soll: Immerhin
ist er der offiziell grösste Magier
der Welt und legitimer Nachfolger von Starmentalist
Uri Geller (61).
Doch
bei Raven hält sich die Freude in Grenzen.
«Las Vegas gefällt mir nicht»,
sagt er. «Der ganze Glitzer-Glimmer-Rummel
dort ist nicht meine Welt.» Er sei
kein Illusionist wie Hans Klok, der eine
grosse Show abzieht. «Meine Auftritte
sind echt und haben einen seriösen
spirituellen Hintergrund. Das passt nicht
in ein Vegas-Spektakel», ist Raven
überzeugt. Er werde das Angebot jedoch
prüfen. «Wenn sie auf meine Bedingungen
eingehen und ich die Auftritte so gestalten
kann, wie ich will, dann überlege ich
es mir.» Aber höchstwahrscheinlich
sage er ab.
Lieber
als nach Vegas fliegt Raven nach Israel,
in die Heimat von Uri Geller. «Die
Leute dort schwärmen alle von mir»,
erzählt er. «Für die Israeli
ist der Rabe eben ein Glücksbote, ein
heiliges Tier.» Zudem hat er sich
mit Geller angefreundet: «Uri hat
mich eingeladen. Ich würde ihn gern
einmal besuchen.» Das liesse sich
wunderbar mit ein paar Auftritten verbinden.
Abgesehen
davon zieht Raven sein Berner Kellerloch
der grossen weiten Welt vor. «Mein
Gewölbe ist gut, da halte ich meine
Seancen im familiären Kreis ab. So
spüre ich mein Publikum und kann individuell
auf die Leute eingehen.»
Schon
die Pro-7-Show «The Next Uri Geller»
sei für ihn nicht geeignet gewesen:
«Ich konnte da nicht machen, was ich
eigentlich wollte. Das wäre den Leuten
zu schräg eingefahren. Heute wollen
die Leute für alles, was sie sehen
eine Erklärung. Dabei geht es doch
hier um Magie. Und die ist unerklärlich!»
Genau wie Vincent Raven.
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